"Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera." (Gisele Freund)

 

Die eingesetzte Ausrüstung wird bei der Photografie oft deutlich überbewertet. Zumeist ist die absolute technische Bildqualität überhaupt nicht ausschlaggebend und dies gerade bei fine-art, Kunst- oder Stimmungsbildern. Ich kenne Photographen, die mit einfachen Consumer-Modellen wahre Kunstwerke erschaffen können.

Auf die Bemerkung eines Kochs, "sie machen tolle Bilder, Sie haben bestimmt eine tolle Kamera" soll Helmut Newton geantwortet haben: "Ihr Essen schmeckt vorzüglich, sie haben bestimmt tolle Töpfe."

 

Zur Verdeutlichung ein handybild: Bonifacio

oder aus einer megazoom Kompaktkamera:

 

Trotzdem der Vollständigkeit wegen:

 

Sony A7/A7RIII und Alpha 6000/6500 ein update war erforderlich, weil bei den Konzertbidern im Ulmer Münster ein lautloser Modus unumgänglich ist

mit

Sony 10-18mm, Voigtländer Heliar III f5.6/12mm, Zeiss Loxia f2.8/21mm, Sony 24-240mm, Tamron f2,8/28-75mm, Samyang f1.4/50mm, Sony FE f1.8/85mm, Makro f2.8/90mm GM, Sony f1.8/135mm GM

Sigma f1.4/35mm Art mit Sony EA-LA Adapter

 

dazu meine bis zu 30 Jahre alten, geliebten und manuell zu fokussierenden Schätzchen, teilweise auch "Scherben" genannt:

Tokina RMC II f3.5/17mm leider dem fungus erlegen, Vivitar f2.8/24mm, Kiron f2.0/28mm, Tessar f2.8/45mm, Planar f1.7/50mm, Makro-Planar C f2.8/60mm, Sonnar f2.8/135mm, Sigma f5.6/400mm

 

2 verschiedene Stative

Blitz: Godox TT685S & Godox AD600BM für HighSpeedSync, Funkauslöser, verschiedene Lichtformer, mobiler Hintergrund ...

Polfilter, Graufilter, und zum Transport ein guter Fotorucksack,

 

fertig

 

Ein kleiner Tip zum Schluß. Der Umgang mit der Kamera ist viel bedeutender, als die Kamera ansich. Ich verlasse mich nie auf Motivprogramme oder Automatiken, allerhöchstens Blendenvorwahl mit Zeitautomatik bei Portraits und "normalem" bzw. wechselndem Licht. Meine Vorliebe für Gegenlicht erfordert in aller Regel "all manual", oft auch beim focus. Die heutige Technik mit ihren Kontrollmöglichkeiten erleichtert einem diese Vorgehensweise enorm. Wer die Zusammenhänge zwischen Belichtungszeit-Blende-ISO und Lichtstärke/Blende-Brennweite-Schärfentiefe verstanden hat, wird damit deutlich ansprechendere Ergebnisse erzielen.

 

 

 

 

 

 

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